Heute war mal wieder geballte Entenpädagogik gefragt.

Morgens kamen noch energische Forderungen nach besserem Service aus der Garage, als ich dann alle Spuren beseitigt, das Wasser in der Bademupfel gewechselt und das inzwischen akzeptierte Schwimmfutter eingefüllt hatte, verweigerten die Entchen die Kenntnisnahme meiner Bemühungen.

Eine Stunde energisches Locken und Anpreisen meinerseits wurde ignoriert.

Wo liegt das Problem? Im leeren Futtertrog hinten wurde geschnäbelt, die gefüllte Muschel existierte in ihrer Wahrnehmung nicht.

Gefühlvolles Herantreiben hatte sofortigen Rückzug zur Folge.

Anhand der Spurenlage kam die Enen-CSI zu folgendem Ergebnis:

Die kleinen Helden hatten an einem Paket mit einem Tomatenhaus geschnäbelt. Der stand EIGENTLICH nicht im Entenbereich, wurde allerdings anscheinend dank langem Hals und ausreichender Motivation erreicht. Der Kellerraum neben der Garage ist erhöht, weil der Vorbesitzer sich bei der Betonbestellung verkalkuliert und dann einfach volllaufen lassen hat (jeder, der größer ist als 1,60 m, schickt ihm lobende Gedanken…). Dank diesem Höhenunterschied erlag das Paket vermutlich nach längerem energischen Gezibbel den Regeln der Physik und wurde entgegenkommender, als den Enten lieb war.

Somit sahen sie sich in ihrem Lebensmotto „Es ist bestimmt eine Falle!“ bestätigt und wollten den vorderen Bereich der Garage nicht mehr betreten.

Zur leichteren Entscheidungsfindung habe ich jetzt eine Dose Mais spendiert, soweit ich es überblicke, sind sie grade bei der dritten Konferenz zum Thema…