Angrybird ist gar nicht erst aus dem Wasser raus.

Während dem Abendessen sah ich entweder Oberkante Köpfchen durchs Bild flitzen, oder ein hochgereckter Popo, oder jede Menge Wasserspritzer.

Da sie offensichtlich länger aufbleiben wollte und sogar noch die Sonne rauskam, hatte ich mich dann als Entensitter auf die Bank hinter der Badewanne gesetzt. Nach anfänglich skeptischem Kammstellen wurde der Abstand dann akzeptiert und sie paddelte gemütlich weiter vor sich hin.

Irgendwann muß auch mal Schluß sein und ich wollte nicht warten, bis es richtig duster ist, falls das Einparkmanöver nicht klappen sollte.

Wie jetzt das Entchen streßfrei aus der Wanne bekommen?

Die Schafgarbe ist dieses Jahr gigantisch hoch, also ein Pinsel im XXL-Format ausgerupft, es paßte perfekt, ich konnte von der Bank aus mit den Blüten das Entchen am Heck bestippsen.

Ein erboster Blitzstart in die richtige Richtung war die Folge. Na bitte.

Während sie bergab wackelte, mußte ich nur noch den richtigen Abstand halten und einmal in den Dschungel hechten, um ein falsches Abbiegen zu verhindern, dann bog sie brav in ihr Ställchen ein. Optimal.

Ich will jetzt im Supermarkt einen Teichlinsen-Spendenaufruf aushängen, wenn sie da im Wasser noch was zum Löffeln hat, dürfte das Entenglück perfekt sein.