Seufz – die Herren machen es mir echt nicht leicht.

Da sie ja nur an die 1000 m² zur Verfügung haben, müssen die Hühner ständig in „meiner“ Gartenhälfte für Chaos sorgen. Strategisch platzierte Kleckse sind ein Punkt, und demnächst würde ich gerne noch ein paar Gewächse im Garten sehen, die keine Brennesseln sind – wird mit rumdackelnden Hühnern schwierig.

Folglich begann das Projekt „geteiltes Deutschland 2.0“, wobei aber die Entchen zumindest halbtags auch Zugang zur Hühnerwiese haben sollen: sie haben nämlich um diese Jahreszeit noch eine beachtliche Mähleistung. Während am Wochenende hier rundherum die Rasenmäher brummten, habe ich im Entenrevier 3 mm Gras, und jetzt sollen sie oben weitermachen.

Also war der Plan: ein Loch im Zaun, wo ein Entchen durchfluppen kann, ein größeres Huhn oder ein XXL-Hahn aber draußen bleiben muß.

Soweit die Theorie.

Als ich letztens schonmal damit anfing, mein Revier zu verteidigen, schaffte es Bruce in seiner Panik nicht mehr, die komplette Checkliste für einen Take-off über das Törchen abzuarbeiten und flunderte untendrunter durch.

Wo sonst die Entchen durchpassen.

Der positive Aspekt: sollte sich jemand vom anderen Ende Deutschlands für ihn interessieren, dürfte er durch die DHL-Schablone für Maxibriefe passen – spart die Kosten für Tierversand.

Negativ: meine Überlegungen, einen Zaundurchgang mit „Wassergraben“ zu basteln, der nur für tauchkompetentes Geflügel zu bewältigen ist, rückt von „Spinnerei“ zu „vermutlich einzige Lösung“.