Wegen der bereits erwähnten „bögöööck!“-Problematik, die sich noch verschärfte, als ich wegen verdächtig gesunkener Eierzahl Stubenarrest verhängen mußte, will ich die nervtötenden Hähne zumindest an Sonn- und Feiertagen schallgedämpft im Keller zwischenlagern.

Heute Morgen saßen die Nachbarn auf der Terrasse, als das hysterische Gejodel wieder losging (wie sich inzwischen herausstellte, ist Schorsch diesbezüglich sogar noch nerviger als Bruce. Super).

Jedenfalls nahm ich das zum Anlaß für einen spontanen Probelauf und stopfte die zwei Nervsäcke in den Weinkeller, damit bis 10 draußen Ruhe ist.

Phase 1 soweit erfolgreich, bis auf einmal Krähen verdattertes Schweigen unter der Kellertreppe.

Jetzt wollte ich sie wieder an ihren Arbeitsplatz verfrachten.

Tür auf, im Keller schwarzen Federhaufen gegriffen, leicht verdutzten Schorsch zurück zu den Mädels gebracht.

Runde 2, Tür auf, Bruce zischt im Tiefflug raus, fegt durch den Lagerkeller, biegt ab in die Garage und klemmt jetzt zeternd unter der Neonröhre.

Ich hoffe, er bleibt da, bevor nachher die DHL-Dame die Kellertür aufmacht und ihr ein erboster Federhaufen entgegenfliegt. Da hätte ich bißchen was zu erklären, auch, weil er nicht frankiert ist.

Nachtrag: er wollte anscheinend nicht per DHL flüchten, allerdings hat er sich den strategisch besten Platz ausgesucht

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