Ich brech hier gerade ab – Fledermäuschen ist auf Betriebstemperatur 🙂 .

Seine Voliere war offen geblieben, damit er in Ruhe das Frühstücksbuffet erkunden kann. Stattdessen finde ich ihn aufgeregt auf Sherlocks Voliere rumturnend (ein aufgeregter Ziegensittich ist ziemlich witzig, dann haben sie nämlich urplötzlich einen Hals und man sieht, warum es offiziell „Großsittiche“ sind) und Töne machend.

Das war auch so etwas, was nicht nach Plan gelaufen ist. Vlad war ja als „Gesprächspartner“ für Sherlock vorgesehen, weil Lilly sehr ruhig ist (was sich hoffentlich ändert, wenn die bösen Milben alle gemeuchelt sind). Statt Männergespräche zu führen, üben sie abwechselnd mit mir Sittichvokabeln – an einem Tag redet Sherlock, und ich darf Antwort geben (da geht es um das leicht ratlose „ja“), am nächsten Tag ist Fledermäuschen dran, sein Text bei aktueller Unsicherheit ist „ey?“ (klingt deutlich putziger, als wenn das von Leuten mit Hosen in den Kniekehlen gesagt wird).

Heute war Vlad dann so aufgeregt, daß irgendwie mehrere Sender gleichzeitig liefen – es gibt ja je nach Lebenslage unterschiedliche Töne, und hier kam dann „schüchteren Anfrage“ und „helle Aufregung“ quer durcheinander.

Logischerweise mußte ich lachen und – genauso wie Sherlock früher- keckerte Vlad zurück. Vermutlich halten sie Lachen für einen normalen Kontaktruf, es paßt ja ganz gut zu ihrer „Sprache“.

Als wäre es nicht schon witzig genug, mit einem Sittich Lachyoga zu betreiben, machte er auf einmal klar und deutlich „Hu!“. Mehrmals.

Ich habe definitiv die Helloween-Edition erwischt 🙂